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"Die 'Gebetswoche für die Einheit der Christen' 2008 steht im Zeichen eines doppelten Jubiläums. Vor hundert Jahren wurde auf Initiative des anglikanischen Pfarrers und Begründers der späteren katholischen Ordensgemeinschaft der Society of the Atonement in Graymoor (Garrison/New York), Paul Wattson, die erste Gebetsoktav für die Einheit der Christen durchgeführt. Sie breitete sich vornehmlich in der römisch-katholischen Kirche aus und ist neben Gebetsinitiativen aus dem Bereich der Bewegung für Glauben und Kirchenverfassung (Faith and Order) eine der Wurzeln der heutigen ökumenischen Gebetswoche. [...] Sie wird jährlich vom 18.-25. Januar [...] begangen. An ihr beteiligen sich Christinnen und Christen in vielen Ländern und aus unterschiedlichen Konfessionen" (Zitat aus APD-Informationen).
In diesem Jahr wurde die „Gebetswoche für die Einheit der Christen” am Freitag, dem 18. Januar, in einem Festgottesdienst um 18 Uhr im Dom zu Mainz bundesweit eröffnet. An dem Gottesdienst wirkten Kardinal Lehmann und der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft
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Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) mit; so waren u.a. katholische, evangelische, freikirchlich-evangelische und orthodoxe Christen beteiligt.
In Ratingen wurde das Anliegen der Gebetswoche im Rahmen des Taizé-Gebets der Klosterkirche St. Suitbertus aufgenommen. Das Taizé-Gebet findet dort allmonatlich am zweiten Sonntag im Monat um 20.30 Uhr statt; in diesem Fall war es ausdrücklich als ökumenisches Abendgebet angesetzt; neben P.Tomasz leitete Pfarrer Letschert den Gottesdienst.
"Bleibet hier und wacht mit mir" war das erste Lied nach der Begrüßung - und danach wechselten kurze Schrifttexte, Gesänge, Fürbitten, Stille, Gebete, das Vaterunser, Gesänge miteinander ab; das Gloria aus Taizé wurde gesungen, "Surrexit dominus vere", "Veni, sancte spiritus", am Ende "Laudate, omnes gentes".
Als Mittelpunkt mag man den Hymnus aus dem Kolosserbrief ansehen (Kol 1,15-20), worin es heißt:
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Eine junge Frau mit einer wunderbaren Stimme stimmte die Lieder an und sang die Solostellen; begleitet wurden die Gesänge von einer Instrumentalgruppe aus Keyboard, Klarinette, Flöte, Geige und Gitarre. Etwa 70-80 Frauen und Männer, quer durch alle Altersschichten waren gekommen. Ein Abend, der einfach gut tat - der Ökumene und jedem, der dabei war.
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