Papa Cornet...

    

Ökumen. Taizé-Gebet

Ostergarten 2008 - ein erster Blick in die acht Räume


Etwa 50 Helfer waren es, die seit langem für den "Ostergarten" geplant, organisiert, gearbeitet haben - und viele andere haben durch ihre Spenden zum Gelingen beigetragen. Ideenführerinnen waren Annette Blazek, Felicitas Ptok und Astrid Schüpper. Wer einen ersten Blick in die acht "Räume" des Ostergartens tun will, kann das hier in der üblichen Weise tun (ein kleines Bild groß klicken, und danach mit den blauen Pfeilen von Bild zu Bild weiterwandern).

Führungen durch den Ostergarten sind bis zum 30. März täglich von 09.00 Uhr bis 20.00 Uhr zu jedervollen Stunde möglich; eine vorherige Anmeldung unter der Nummer 0175-8928852 oder 0175-8925549 ist dringend zu empfehlen. Man trifft sich im Foyer und wird eingeladen, einen Stein mitzunehmen (den man später am Kreuz ablegen kann). Dann geht es zunächst in den Raum, in welchem des Einzugs in Jerusalem gedacht wird.

Eine ungeheuer dichte Atmosphäre entwickelt sich im Abendmahlssaal. Ein großer Tisch mit 13 Stühlen erwartet sie; auf dem Tisch stehen weiße Kerzen, die als einziges Licht den Raum erhellen. Die Besucher dürfen am Tisch Platz nehmen und erhalten jeder ein Stückchen Brot und eine kleine Schale Saft (anstelle von Wein), von einem Gastgeber, der sie in der Rolle eines Königs empfängt. Niemand spricht; man kann nicht "nicht schweigen"; man muss sich in Ehrfucht dem Geschehen aussetzen.

Wenige Minuten später im Garten von Gethsemane. Die Führerin führt kurz ein, und dann hört man aus einem Lautsprecher die Rufe Jesu an seinen Vater.

Im Vorhof des Hohenpriesters; man darf Platz nehmen und der Platz reicht auch für eine große Gruppe von Firmlingen, die von außerhalb angereist war. "Warst nicht auch du einer von den Jüngern Jesu?" - "Nein, ich kenne den Mann nicht...". Einen Schritt weiter nur ist es zum Palast des Statthalters - und nur wenige Stunden liegen zwischen der Verurteilung zum Tod am Kreuz und dem Kreuz selber. Wenn die Besucher bisher schon still waren, werden sie jetzt andächtig und "todes-still". Den Stein, den sie am Eingang mitgenommen hatten, dürfen sie hier ablegen.

Zum Schluss noch einmal ein Blick in den Auferstehungsgarten. Die Bilder oben und auf der Website des Ostergartens sind am Tag vor der Eröffnung entstanden, als noch nicht alle Blumen ihren Platz gefunden hatten. Jetzt zeigt sich der Garten in seiner vollen Pracht.

Draußen, in den Vorräumen steht auf kleinen Plakaten gedruckt, wer durch Spenden zum Gelingen des Ostergartens beigetragen hat; die Namen sollen hier nicht alle aufgeführt werden; es waren viele Firmen aus Ratingen. Auf einem anderen Plakat kann man lesen, wer Arbeit in die Ausstellung gesteckt hat; das sei hier wiedergegeben:

Der Einzug nach Jerusalem...
wurde aufgebaut von Schülerinnen und Schülern der Albert-Schweitzer Schule

Das Passahfest...
wurde aufgebaut von evangelischen Mitchristen aus der Gemeinde der Friedenskirche in Ratingen-Ost

Gethsemane und Gefangennahme...
wurden aufgebaut von den kreativen Händen und Köpfen der Mitglieder der kfd's (Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands) unserer Pfarrei

Die Verleugnung...
wurde aufgebaut von der "Gruppe 17" einer Gruppe junger Erwachsener unserer Pfarrei.

Der Thronsaal des Pilatus...
wurde aufgebaut vom Jugendleitungsteam der Pfarrei

Die Kreuzigung...
wurde aufgebaut von Jugendlichen unserer Pfarrei, die sich auf das Sakrament der Firmung vorbereiten

Das Grab...
wurde aufgebaut von allen, die noch ein paar Hände während der Aufbauzeit frei hatten

Ostern...
wurde aufgebaut von den Teams unserer Pfarrei,die in der Advents- und Weihnachtszeit für die Krippen in den Kirchen St. Jacobus, St. Peter und Paul und St. Suitbertus sorgen.

Was hier nicht steht, sind die Namen der vielen Helfer, die als Ausstellungsbegleiter, an der Kasse, in der Telefonbereitschaft und an vielen anderen Orten Dienst tun - und nicht zuletzt die Namen der drei Frauen, die für die absolut perfekte Organisation und Planung gesorgt haben: Annette Blazek, Felicitas Ptok und Astrid Schüppler.




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St. Jacobus, Ratingen-Homberg (Pfarrei St. Peter und Paul)