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Wie lässt sich in Bildern und Worten zum Ausdruck bringen, was man an Klängen, an Konzentration, an Lust am Spielen, an Faszination erlebt hat? Das war das Kernproblem des Chronisten nach einem - im originären Sinne - unbeschreiblichen Abend in St. Peter und Paul.
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Angekündigt worden war der Abend als Spätausgabe eines "orgel.punkt5" für Jugendliche - als "Crossover von DJ und Orgel mit legendären Soundtracks". DJ war Alexander Bös, der Organist Ansgar Wallenhorst. Aber was sollte man sich unter einem solchen Abend vorstellen?
Bereits in der Jugendmesse gaben beide Musiker einen Beweis ihres gemeinsamen Könnens. Im Anschluss daran lud zunächst eine schottische Weise zum Bleiben ein - und wer blieb, wurde reich beschenkt.
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"Legendäre Soundtracks": Soundtracks von "StarWars" klangen an, die Filmmusik des "Herrn der Ringe"; wer es kannte, konnte "insomnia - faithless" wiedererkennen und ein "Sing Halleluja". Der Chronist wusste nicht, was er mehr bewundern sollte: die Fähigkeit beider Musiker, aufeinander zu hören - die Perfektion, mit der nicht nur der Organist, sondern auch der DJ sein "Instrument" zu spielen wusste - die technische Perfektion (wie "stimmt" man auf CDs gepresste Musik? wie synchronisiert man Einsätze nicht nur der Orgel in eine CD hinein, sondern auch den Einsatz der CD-Musik ins Orgelspiel hinein?) - die Fähigkeit zur Improvisation des Organisten - oder "einfach" (!) die Idee, gemeinsam Musik zu machen über musikalische Grenzen hinweg, die manchen nicht nur unüberschreitbar erscheinen, sondern von denen man meist auch annimmt, dass sie jeweils in sich
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geschlossenene Welten beschreiben - oft genug in Verbindung gesetzt mit der Weltder Jugendlichen und der Welt der Erwachsenen. Hier aber gelang der Brückenbau. In der Kirche blieben nicht nur Jugendliche sitzen, sondern auch Erwachsene, und der Kreis der Zuhörerinnen und Zuhörer, der sich vom Kirchenschiff auf die Orgelbühne traute, wurde immer größer. Brausender Beifall am Ende - von unten und von oben.
Die Kirchentür war weit offen - der Schall drang hinaus - eine Einladung, einzutreten und zuzuhören.
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Eine Zugabe gab's leider nicht. Aber vielleicht bald einmal einen ähnlichen Abend?
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