FastenZeitKunst 2006

Zurück geht's nicht

Taizé-Abendgebet in St. Suitbertus

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Ein geistliches Zentrum im Dekanat soll die Pfarrei St. Suitbertus unter der Leitung "unserer" polnischen Franziskaner sein: so heißt es in einem Entwurf des Seelsorgekonzepts.

An einem geistlichen Ereignis konnte der Redakteur am 19. Februar teilnehmen: dem Taizé-Abendgebet am Sonntagabend um 20.30 Uhr.

Wer früher einmal in Taizé war und mit dem im vorigen Jahr ermordeten Roger Schutz das Abendgebet gefeiert hatte, fühlte sich daran erinnert: eine Kirche voller Kerzen, erfüllt mit warmem Licht - Gesänge, die sich litaneiartig immer wiederholten - "Dona pace, Signore, chi confida in te" - "Jesus, remeber me, when you come into your kingdom" - "Bonum est confidere Dominum" - "Nada te turba" - "O Christe, Domine Jesu". Manchmal sprach eine junge Frau oder ein Mann Fürbitten über den

Gesängen, Raum gab es auch für stilles eigenes Gedenken, Nachsinnen und Beten. Es war ein Abend der Ruhe und der Besinnung, des Meditierens und des Betens.

Etwa dreißig Männer und Frauen waren gekommen, vielleicht werden es beim nächsten Mal ein paar mehr? Die Liebe und die Sorgfalt, mit der die Patres die Kirche vorbereitet hatten, verdient es. Danke!

Das nächsten Taizé-Gebete sind jeweils am Sonntag um 20.30 Uhr, und zwar am 19. März, am 30. April, am 21. Mai und am 18. Juni.

Josef Pietron


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St. Jacobus, Ratingen-Homberg (Pfarrei St. Peter und Paul)