Dankeschönabend

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Sternsingeraktion 2006

Samstag, 7. Januar 2006 - Musik zu Epiphanie

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Es war "heilige" Musik in einer "heiligen" Atmosphäre - wenn "heilig" das Wort für das "Andere", das "Größere", das "Geheimnishafte" ist, das man eher ahnen als kennen kann, das gleichermaßen verstummen und ehrfürchtig macht. So war es genau die richtige Musik zum Fest der Epiphanie, dem Weihnachtsfest der östlichen Kirche: Um das Aufscheinen Gottes in dieser Welt geht es, darum, dass unser Dasein durchleuchtet wird vom Andern, der unser Ursprung und unser Ziel ist.

Die Beleuchtung der Kirche war dem Thema der Musik angepasst. Die Hauptlampen waren ausgeschaltet; Licht kam nur von vom Altarraum und den Christbäumen und den Deckenstrahlern an den Wänden des Kirchenschiffs. Ansgar Wallenhorst gab zu Beginn eine kurze Einführung; links oben ist er zu sehen. Danach spielte er die Fantasie f-Moll von Mozart (KV 608). Des folgten eine Sonate für Harfe solo von Germaine Tailleferre, gespielt von Susanne Feige, und ein Orgelstück von Olivier Messiaen "Les Mages".

Die Strenge wurde unterstrichen vom Evangelium, das Annette Blazek vortrug: "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort... Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit" (Joh 1,1-14).

Ansgar Wallenhorst bei der Einführung
Susanne Feige, Harfe
Susanne Feige, Harfe
Annette Blazek: "Im Anfang war das Wort..." Die Frauenschola cantica Die Frauenschola cantica Die Frauenschola cantica

Den Abschluss der geistlichen Abendmusik bildete die "Ceremony of Carols" von Benjamin Britten, vorgetragen von Jutta Potthoff, Sopran, der Frauenschola cantica, gemeinsam mit Susanne Feige an der Harfe. Die Herbheit der Musik, Gesang, Auftritt und Kleidung der Sängerinnen, die Schlichtheit unserer Kirche bildeten ein großartiges Ensemble und vermittelten den 50 Zuhörern einen zweiten "Heiligen Abend".

Wichtig: Mit dem 7. Januar soll eine neue Tradition begründt werden. Geplant ist eine geistliche Abendmusik in unserer Kirche in Zukunft an jedem 1. Samstag im Monat, demnächst am 4. Februar, wiederum nach der Abendmesse, zum Fest der Darstellung des Herrn.

Josef Pietron

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