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Vielleicht hat mancher, als er am 1. Advent unsere Kirche betrat, das vertraute Bild einer ersten "Vorkrippe" vermisst. Vielleicht dachte gar der eine oder die andere, die Krippenbauer wollten die lieb gewordene Sitte aufgeben. Aber das war natürlich nicht so: Nur wegen des Adventskonzerts Homberger Chöre und Instrumentalisten gab es keinen Platz für eine Vorkrippe - jeder Quadratmeter vor und im Chorraum wurde für die Sänger bemötigt.



Rechtzeitig zum 2. Advent konnten Kinder wie Erwachsene dann Johannes den Täufer sehen: "Johannes zog in die Gegend am Jordan und verkündigte dort überall Umkehr und Taufe zur Vergebung der Sünden. Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen! Jede Schlucht soll aufgefüllt werden, jeder Berg und Hügel sich senken. Was krumm ist, soll gerade werden, was uneben ist, soll zum ebenen Weg werden. Und alle Menschen werden das Heil sehen, das von Gott kommt" (Lk 3,1-3).



Am dritten Adventssonntag stand noch einmal der Täufer im Mittelpunkt des Geschehens: "Da fragten die Leute den Täufer: Was sollen wir also tun? Er antwortete ihnen: Wer zwei Gewänder hat, der gebe eines davon dem, der keines hat, und wer zu essen hat, der handle ebenso. Es kamen auch Zöllner zu ihm, um sich taufen zu lassen, und fragten: Meister, was sollen wir tun? Er sagte zu ihnen: Verlangt nicht mehr, als festgesetzt ist. Auch Soldaten fragten ihn: Was sollen denn wir tun? Und er sagte zu ihnen: Misshandelt niemand, erpresst niemand, begnügt euch mit eurem Sold" (Lk 3,10-14).



Am 4. Sonntag des Advent stand der Besuch Marias bei ihrer Cousine Elisabeth im Mittelpunkt: " Nach einigen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa. Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet. Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib" (Lk 1,39ff).



Die Weihnachtskrippe: „Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war“ (Lukas 2,6f).



Die Krippe zum Dreikönigsfest konnte man bereits ein paar Tage vorher bewundern - die Sternsinger sollten bei ihrer Aussendung Caspar, Melchior und Baltasar sehen können: "Als die Sterndeuter den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar" Mt 2,10f).

Im Hintergrund - besser auf den Fotos der Bildergalerie - sehen Sie ein Kamel. Das Kamel gehört erst seit diesem Jahr zu unseren Krippenfiguren; es ist ein Geschenk der Bürgerstiftung St. Jaobus d. Ä. Ratingen-Homberg.


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Advent in St. Jacobus

Vorkrippen und Krippen 2015 / 2016

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