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Kurz nach 18.30 Uhr war es so weit: Zu Beginn der Vorabendmesse am Samstag, dem 28. November, entzündete Pater Staszek die erste Kerze am Adventskranz: Die Zeit des Advent hatte begonnen - die Zeit der Besinnung und Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. Was noch fehlte, war die gewohnte Vorkrippe – den Grund dafür sah jeder, der am Sonntag um 17.00 Uhr zum Adventskonzert kam: Die Chorsänger konnten, um sich vorn aufzustellen, keinen Quadratmeter des Chorraums entbehren.



Doch schon am Samstagnachmittag konnte jeder, der es wollten "Adventsatmosphäre" schnuppern: Im Jacobussaal hatte um 14.00 Uhr der Adventsbasar eröffnet. Das Kasperletheater zog Scharen von Kindern – mit ihren Eltern oder Großeltern! – an; die Messdiener und die Erzieherinnen der Kita luden zum Basteln ein.



Die Kath. Öffentliche Bücherei stellte ihre Neuerwerbungen vor, und in einer Leseecke konnten sich Kindern und lesen oder Eltern ihren Kindern vorlesen. Fair gehandelte Waren fehlten ebenso wenig wie Handarbeiten, Plätzchen und Marmelade, die von Mitgliedern der kfd hergestellt worden war. Ein Offenes Singen mit dem Chor TAKTvoll unter Leitung von David Grealy war ein weiterer Höhepunkt des Nachmittags, der viele Besucherinnen und Besucher anzog.



Ein besonderer Programmpunkt erwartete die Besuches Jacobussaals im Anschluss an die Abendmesse; vielleicht vierzig Frauen und Männer fanden sich dazu ein: Andrea Weyergraf-Hahn und Christel Lueb-Pietron trugen adventliche Erzählungen vor. Zunächst ging es eher einfühlsam um das Geschehen rund um Jesu Geburt: Der Esel wurde von all den Tieren dazu auserwählt, Maria und das Kind zu tragen. In der ihm angeborenen Bescheidenheit berichtet er von der beschwerlichen Reise nach Bethlehem - und wie ihn der Zauber der Weihnacht auf ungeahnte Weise ereilt! In der zweiten Erzählung erfuhren die Zuhörer, wie ein Schokoladenbrunnen, im weihnachtlichen Festzimmer aufgestellt, auf gerade wundersame Weise alle Familienmitglieder neu zueinander hinführen kann.



Wer wollte, konnte dazu ein Glas Glühwein trinken und einen Salzbrezel knabbern. Pater Staszek bedankte sich bei den beiden Vortragenden ganz herzlich.



Am 1. Adventssonntag selber folgte dann in der Jacobuskirche die "Musik zum Advent" der Homberger Chöre und Instrumentalkreise, in diesem Jahr zum 41. Mal. „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“, spielte der Posaunenchor und eröffnete damit musikalisch den Abend. In Worten tat dies Meinhard Trennhaus, der als Vorsitzender des gastgebenden Jacobus-Chores alle Musikanten und alle Besucher begrüßte. Der Chor der Christuskirche und der Jacobus-Chor sangen unter Leitung von Björn Schulz. Dazu musizierten der evangelische Posaunenchor, der evangelische Instrumentalkreis, das Homberger Barockensemble und der ökumenische Blockflötenkreis – und zum ersten Mal beteiligt war auch der Chor TAKTvoll.



Eine Text aus dem Buch des Propheten Sacharja (9,9f), vorgetragen von Pfarrer Michael Füsgen brachte die Hoffnung zum Ausdruck, die den Grund für alles Singen und Musizieren darstellte: „Du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze! Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel, auf einem Füllen der Eselin. Denn ich will die Wagen wegtun aus Ephraim und die Rosse aus Jerusalem, und der Kriegsbogen soll zerbrochen werden. Denn er wird Frieden gebieten den Völkern, und seine Herrschaft wird sein von einem Meer bis zum andern und vom Strom bis an die Enden der Erde.“



Das Chorlied „Die Himmel rühmen“ war der krönende Abschluss einer tröstlichen Musik zum Advent.

Nach dem Konzert lud der Jacobuschor alle Sänger und Musiker zu einer Nachfeier in den Jacobussaal ein.| Josef Pietron



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Der 1. Adventssonntag 2015

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