Pfarrei St. Peter und Paul, Ratingen
Gemeinde St. Jacobus der Ältere,
Ratingen-Homberg
Und am 6. Januar, pünktlich zum Fest der Erscheinung des Herrn ("dem Fest der hl. drei Könige") sind Caspar, Melchior und Balthasar an der Krippe angekommen, um ihre Gaben - Gold, Weihrauch und Myrrhe - dem Kind zu überbringen.Josef Pietron
Hab keine Angst, Maria, sagt der Engel, "denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen, und seine Herrschaft wird kein Ende haben" (Lk 1,30-33).
Und endlich ist das Weihnachtsfest gekommen; vom Heiligen Abend an können das neugeborene Kind, Maria, Josef und die Hirten besu am Stall von Bethlehem betrachtet werden.
Die Menschen fragen ihn, wer er sei: der Messias? Elija? der Prophet? Nein, sagt er; ich bin nur die Stimme, die in der Wüste ruft: Ebnet den Weg für den Herrn! Aber "mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt und der nach mir kommt; ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren" (Joh 1,26f).
Das zweite Bild - vom zweiten Adventssonntag an zu sehen - führt in die Wüste zum Täufer Johannes. Das blaue Band - mit Wasser gefüllt! - stellt den Jordan dar. Dort steht der Täufer, vor ihm eine Frau, deren weißes Kleid anzudeuten scheint, dass sie sich bereits hat taufen lassen. Zwei Männern nähern sich der Taufstelle, aber zögern noch...
"Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen! So trat Johannes der Täufer in der Wüste auf und verkündigte Umkehr und Taufe zur Vergebung der Sünden. Ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hinaus; sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen. Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften, und er lebte von Heuschrecken und wildem Honig. Er verkündete: Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich; ich bin es nicht wert, mich zu bücken, um ihm die Schuhe aufzuschnüren. Ich habe euch nur mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen" (Mk 1,3-8).
Aus Seïr ruft man mir zu: Wächter, wie lange noch dauert die Nacht? Wächter, wie lange noch dauert die Nacht? Der Wächter antwortet: Es kommt der Morgen, es kommt auch die Nacht. Wenn ihr fragen wollt, kommt wieder und fragt!
(Jes 21,11-12)




















