Gemeindeausschuss
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Ja, und dann das Seifenkistenrennen am Sonntag, dem 25. September. Seifenkistenrennen werden in Homberg schon seit einigen Jahren durchgeführt, anfangs in Trägerschaft der Stadt, später in Trägerschaft des "Homberger" - Heinz Schulze ist hier besonders engagiert.

Doch erst seit 2010 beteiligen sich unsere Messdiener dabei (es war "zufällig" ein Jahr, nachdem Pater Staszek begonnen hatte, sich um die Messdienerarbeit in unserer Pfarrei zu kümmern...). Im vorigen Jahr beteiligten sich die Messdiener mit einer Seifenkiste, in diesem Jahr schon mit dreien. Damit machten die Messdienerkisten etwa ein Drittel der teilnehmenden Fahrzeuge aus.

Natürlich wurde die Seifenkisten nicht von Grund auf gebaut; die Fahrgestelle konnte man kaufen - aber dann machten sich die Messdiener in drei "Werkstätten" (St. Peter und Paul, St. Suitbertus, St. Jacobus) an die Arbeit und bauten die Kisten weiter; Pater Staszek war dabei und half. Links kann man einen Blick in eine der Werkstätten und auf einen Bauplan werfen; auch der "Rohbau" einer Kiste ist zu sehen (Fotos links: P. Staszek).

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Gegen 17.30 Uhr war das Rennen zu Ende, und dann kam es zur Siegerehrung. Sechs Preise konnten unsere Messdienerinnen und Messdiener gewinnen - ein toller Erfolg für unsere Mädchen und Jungen, aber für unser "Hintergrund-Team". Der Stellvertretende Bürgermeister David Lüngen hatte zu Beginn alle Teilnehmer begrüßt, war die ganze Zeit dabei und verteilte jetzt die Urkunden, Pokale und den (alkoholfreien... - natürlich!) Sekt.

Es war ein großer Nachmittag - nicht nur für unsere Messdiener, sondern natürlich auch für die vielen kleinen und großen Bobbycarfahrer, für das Veranstaltungsteam des "Homberger" und all die vielen, die mitgeholfen haben, Geld gespendet haben, den Shuttle-Service übernommen haben, die Strohballen gestiftet, an den richtigen Platz gelegt und wieder eingesammelt haben, die Straße gesichert haben, als Feuerwehr, als Sanitäter oder als Arzt bereit standen... ... ... - für ganz Homberg. Und zu essen und zu trinken gab es auch... |
Josef Pietron
Nach dem Problelauf wurde es ernst. Jeder Fahrer durfte die Strecke zweimal fahren, einmal auf der "Innenbahn", dann auf der "Außenbahn"; entscheidend war die Gesamtzeit. Und dabei kamen "unsere" Seifenkisten sehr gut weg!!! Immerhin traten sie auch gegen Profi-Seifenkisten an (von denen allerdings zwei aufgeben mussten, da sie einen nicht auf die Schnelle reparablen Schaden erlitten (den teilnehmenden Fahrern passierte aber nichts!).

Was sich beim Rennen allerdings einmal mehr zeigte, war, dass Kirche eine gewisse Bremswirkung haben kann: So dekorativ die Kirchtürme auch waren: Pater Staszek war es, die sie kurz entschlossen abnahm - und so eine Temposteigerung um 3 Sekunden erzielte!

Ein Spaß für jung und alt waren übrigens die Bobby-Car-Rennläufe - aber davon soll hier nicht berichtet werden.
Aber dann war der 25. September da, der Tag des Rennens. Auch wenn die Kisten mit den Namen der drei Gemeinden beschriftet waren, in denen sie gebaut worden waren, so kamen die Fahrer doch aus allen Gemeinden; hier war die Messdienerschaft der ganzen Pfarrei eine Mannschaft, besser: "Mädchen- und Jungenschaft". Fast pünktlich um 14.00 Uhr begann ein Probelauf; Gerd Dörner machte die Ansagen und Heinz Schulze war der, der zunächst die Klappe zum Start bediente.
"Jeder, der eine Messfeier besucht, kennt Messdiener und Messdienerinnen und sieht, was sie tun. Sie vertreten die Gemeinde beim Dienst am Altar, wenn sie Kerzen tragen, Brot und Wein zum Altar bringen, zur Wandlung läuten oder beim Weihrauch assistieren. Neben dem Einüben des Altardienstes treffen Messdiener sich auch zu Aktivitäten außerhalb der Kirche – je
nach Jahreszeit – bei einem Eis, auf dem selbst gebauten Karnevalswagen, beim Filmabend oder beim Seifenkistenrennen": so kann man im neuen "Wegweiser durch die Pfarrei St. Peter und Paul" auf S.28 lesen.

Die Woche vom 18.-25. September war ein schönes Beispiel für die Vielfalt dessen, was Messdiener tun.

Am Sonntag, dem 18. September, nämlich wurden acht Mädchen und Jungen unserer Gemeinde neu in die Gemeinschaft der Mininstranten (oft sprechen sie selber von "Minis") aufgenommen. Im Rahmen ihrer Vorbereitung auf die Erstkommunion waren
Wenige Tage später war eine große Gruppe von Ministranten mit Pater Staszek und einigen Begleitern in Freiburg: Sie wollten mit dem Papst die Gebetsvigil in Freiburg feiern. - Einen Bericht über die Fahrt nach Freiburg (von Bernhard Wiedmer) finden Sie hier! - Das Foto machte Alexander Jakob Rohe mit dem Handy; danke! -
die Kommunionkinder auf diese Aufgabe angesprochen worden - und acht von ihnen wollten Messdiener werden. Georg und Leonie hatten bald nach dem Weißen Sonntag begonnen, mit ihnen den Aufbau der Messe zu besprechen und den Dienst einzuüben, und nun endlich war es so weit.

Berichte und Bilder aus dem Leben der Gemeinde

Erntedank

 

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Stele für Urnengräber

Zwischen Kirche, Papst und Seifenkiste: Unsere Messdiener

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P. Staszek feierte die Messe mit der Gemeinde. Nach Hinweisen zu dem, was Messdiener tun, welche Aufgabe und welche Pflichten sie übernehmen, wurden sie aufgerufen und kamen nach vorn: Lotta, Nicolas, Nikolas, Paula, Peter, Sophie und Sven; Jean Louis gehört auch dazu, konnte aber an diesem Sonntag nicht dabei sein. - zunächst nur im roten Talar.
Sie sagten vor der Gemeinde "Ja!" zu ihrem neuen Amt und erhielten ihr weißes Gewand, die Messdienerplakette und auch einen Ausweis, dass sie Messdiener waren. Dann endlich durften sie im Altarraum den Platz der Messdiener einnehmen, bald danach die Gaben zum Altar tragen und dann - bei der Wandlung - auch zum ersten Mal in der Messe die Glöckchen läuten... Draußen wurde dann noch ein Gruppenfoto gemacht - das Bild oben links. - Über ein frühere Einführung von Ministranten kann man hier nachlesen (2009 - 2008 - 2006 - 2005 ).

Die Fotos machte Steffi Schäper; danke, Steffi! - Weitere Bilder von der Aufnahme der Messdiener sind auf der Website der Ministranten unserer Pfarrei sind zu betrachten.